Shopping in Beijing

Samstag, 23.02.2013

Hallihallo,

dieses Wochenende haben wir alles ein wenig ruhiger angehen lassen, ausgeschlafen, in aller Ruhe gefrühstückt und sind dann zum Shoppen aufgebrochen.

Die Qualitätsunterschiede hier sind schon sehr groß. Also muss man alles einfach sehr gut unter die Lupe nehmen...und dann in die -teils wirklich Schweißtreibende- Verhandlung starten.

Ein Super Argument ist immer, die Anzahl der Artikel zu erhöhen --> Discount!

Aber nciht von Anfang an mit der endgültigen Anzahl starten...die Erhöhung sollte man als Joker in der Hinterhand behalten ;)

Prinzipiell gilt jedoch, das erste Angebot der Verkäufer mit einem Gegenangebot von ca. 5-10% (also Discount von 90-95%) zu starten.

Teilweise dauert der Preiskampf dann auch 15 Minuten...allerdings ist man dann auf einem wirklich guten Level angekommen...oder wird einfach aus dem Laden geschmissen...wenn man mit dem unverschämten Westler dann doch kein Geschäft machen möchte.

Diesmal waren wir erfolgreich...ergatterten Shirts, Sonnenbrillen, Handtaschen...und das natürlich zu unschlagbaren Schnäppchen trotz der 1:1 identischen Produkte in wirklich guter Qualität.

 

An alle Schnäppchenjäger: Kommt uns besuchen...und bringt ein wenig Nerven mit... ;)

 

Liebe Grüße aus Beijing,

Julia und Thomas

Wanderausflug nach Qingcheng Shan

Samstag, 16.02.2013

Der Plan für diese, Tag ist, mit dem Schnellzug aus der Millionenmetropole nach Qingcheng zu fahren, um von dort aus den Qingcheng Shan zu besteigen. Am Vortag machen wir uns auf den Weg zum Bahnhof in Chengdu um Tickets zu besorgen. Hier beginnt bereits das Desaster der ganzen Aktion! Was wir nämlich bis dato noch nicht wussten ist, dass man in China zum Kauf eines Bahntickets einen Reisepass/Ausweis benötigt. Da wir leider unseren Ausweis vergessen haben führte kein Weg daran vorbei nochmal nach Hause zu fahren, den Pass zu organisieren und Versuch Nr. 2 zu starten. Gesagt, getan kamen wir nach einen halben Tag nun endlich an unsere Tickets – allerdings ein Schnäppchen: 70km Zugfahrt im chinesischen ICE für 1,90€!

Am kommenden Tag stehen wir früh auf, stürmen das Frühstücksbüffet und schmieren uns, ganz touristengleich, unsere Sandwiches für den Tag ;) Am Bahnhof angekommen überrascht uns sehr, dass für Zugfahrten der selbe Prozess wie auch am Flughafen abgearbeitet wird. Passkontrolle, Sicherheitskontrolle, Gepäckkontrolle, Wartehalle und Check-In. Im Zug sind wir erstaunt über die gute Ausstattung (abgesehen von den „WC“-Einrichtungen, die sind landestypisch bescheiden).

Am Zielort angekommen fahren wir mit dem völlig überfüllten Bus noch einige Meter zum Eingang des Naturparks – doch leider sind wir nicht alleine! Tausende und abertausende Chinesen hatten die selbe Idee. Schnell planen wir unsere Route um, in der Hoffnung der ferngesteuerten Menschenmasse zu entfliehen. Der „Wanderweg“ entpuppt sich als rollstuhltauglicher Pilgerweg auf den Qingcheng Shan, was wörtlich übersetzt „der Berg des Geldes“ bedeutet. Schnell verstehen wir den Hintergrund. Dass man in China für Naturparks Eintritt bezahlen muss ist uns bereits bekannt, allerdings sind entlang des Weges immer wieder Verkaufsstellen. Hier wird so allerhand nützliches für einen entspannten Wanderausflug verkauft: Essen bis zum Abwinken, Souveniers, Haarbürsten, Pandamützen, Pandarucksäcke, Trillerpfeifen (???), Räucherstäbchen, etc... .Jeder der, auf dem Weg nach oben liegenden, Tempel gleicht einer reinen Touristenabzocke.

 

Ursprünglich ist dieser Berg, mit samt seinen Tempelanlagen, der Ursprung des Toaismus (neben z.B. dem Buddhismus eine der „drei Lehren“) - DIE Religion Chinas. In Verbindung damit erschließt sich uns zwar die Benamung des Berges nicht ganz, allerdings ist der aktuelle Kommerz unübersehbar.

 

Abgesehen von den vielen Menschen und den lästigen Verkaufsangebote stört uns den ganzen Tag, dass selbst in einem Naturpark Ruhe und Besinnlichkeit Fremdwörter sind. Aus den Gondeln für alle Gehfaulen trillert den ganzen Tag chinesische Musik. In einem Land der „Ein-Kind-Politik“ können sich Kinder alles erlauben und nutzen die Trillerpfeifen um jedmögliche Ruhe auszutreiben...unterstützt von den Erwachsenen, welche kurzzeitig den Anschein erwecken, dass es in diesem Park doch Affen -nämlich Brüllaffen- gebe.

 

Oben angekommen gönnen wir uns ein kleines Gipfelbierchen und unsere selbst gemachten Sandwiches – das Highlight des Tages. Leider sind wir auch hier die Attraktion (neben dem Tempelzeug) und finden Platz auf vielen Motiven der chinesischen „Wanderbegleiter“. Ungefragt wird man hier als Exote auch einfach gerne fotografiert...was am Anfang lustig, auf Dauer aber extrem nervig sein kann. Wir rüsten uns also zum Gegenschlag auf halten unsere Handykamers bereit ;)

 

Schnell machen wir uns Richtung Tal und Heimfahrt auf. Am Bahnhof angekommen haben wir noch 25 Minuten bis zur Rückfahrt des nächsten Zuges. Was in Deutschland kein Problem ist, wird hier schnell zur Herausforderung. So auch eine Zugfahrkarte 20 Minuten vor Abfahrt. Freundlich werden wir darauf hingewiesen, dass die verbleibenden Zeit (an einem Bahnhof am AdW) nicht ausreicht um die Sicherheitskontrolle zu passieren. Ebenso weist uns eine chinesische (und anscheinend deutsch sprechende) Mitreisende darauf hin, dass es im Gegensatz zu Deutschland in China anders ablaufe. Wir üben uns in Demut, kaufen die späteren Tickets und genießen die Eiskalte Wartehalle mit all ihren Plastikpflanzen und den anderen Mitreisenden für die kommenden 75 Minuten!

Wir ordnen den Ausflug der Kategorie „Terrakotta-Armee“ zu und schließen den Tag mit einem leckeren lokalen Abendessen ab ;)

Panda-Park @ Chengdu

Freitag, 15.02.2013

Hallo Zusammen,

auch heute geht es für uns wieder früh raus, da heute der Panda-Park auf dem Programm steht. Die Pandas gelten als extrem faul und halten nicht besonders viel von Bewegung – daher wollen wir pünktlich zur ersten Fütterung dort sein und hoffen wenigstens ein bisschen „Action“ mitzubekommen. Außerdem wäre es schön, der größten Chinesen-Flut aus dem Weg zu gehen (der Chinese an sich steht nämlich nicht so gern früh auf).

Im Park angekommen stellen wir fest, dass der Ausflug sich schon aufgrund der schönen und sehr grünen Anlage lohnt. Die Pandas selbst sind darüber hinaus echt goldig und totaaaal knuddelig;-). Fressen schmatzend auf dem Rücken liegend eine Bambus- Stange nach der anderen und sehen dabei recht entspannt aus. Ganz besonders süß sind natürlich die Kleinen, die sogar vor lauter Tollpatschgkeit den Berg mit Purzelbäumen herunter rollen.

 

 

Wir schlendern so ca. 3 Stunden durch den Park und bekommen sogar etwas Sonne ab;-).

 

Auf dem Rückweg wollen wir „noch schnell“ die Zugtickets für den nächsten Tag organisieren. Wir wollen mit dem Zug nach Qingcheng- Mountain fahren um dort wandern zu gehen. Am Bahnhof angekommen glauben wir unseren Augen kaum – wahnsinnig viele Menschen drängeln auf einem riesigen Platz herum. Einige sitzen auf den Koffern, andere schlafen am Boden, der Rest rennt hektisch durch die Gegend und plärrt;-). Da fällt uns ein: Rückreisewochenende nach Chinese New Year! Sogar Hühner schauen aus irgendwelchen Reisetaschen....

Nachdem wir den Ticketschalter erstmal nicht gefunden haben, versuchen wir uns zum Info-Schalter vorzukämpfen.

An dieser Stelle mal wieder China Logik: Der Infoschalter ist hinter einer Absperrung – in diesen Bereich kommt man aber nur mit Ticket ????... na ja. Wir reden auf einen Uniform- Menschen ein und erklären mit Händen und Füßen, dass wir zu dem Schalter wollen. Nach einigen Minuten gelingt das sogar und wir erfahren am Schalter wo wir hin müssen;-). Am Ticketschalter angekommen haben wir die Zugtickets fast in der Tasche...fast. An dieser Stelle MERKE: Zugreisen in China nur mit Pass, Ticketkauf auch. Wussten wir bis dahin nicht. Also, doch erst ins Hotel fahren und Pass holen .... nach einer Kaffee- Stärkungs- Pause wagen wir uns dann noch einmal ins Gedränge und bekommen zum Glück unsere Tickets. Somit wurde aus „schnell“ mal Tickets kaufen eine Tages- füllende Aufgabe. In China geht eben nichts einfach mal schnell.

Wir runden den Tag mit einem chinesischen Abendessen und ein paar entspannten Bierchen in der Bar-Street ab.

Die Terrakotta-Armee in Xi'an – oder: Der größte Reinfall seit Langem

Mittwoch, 13.02.2013

Nach einer unvorstellbar kalten Nacht in dem schönen, aber unbeheizten Hostel machen wir uns auf den Weg zur Ausgrabungsstätte. Nach kurzer Verhandlung mit dem Taxifahrer kommen wir um den allgemeinen Massen-Transfer-Shuttle herum und werden in ca. 1 Std. für 25€ chauffiert.

Bereits auf dem Weg zum Zielort fahren wir an unzähligen Tonsoldaten vorbei...was wahrscheinlich an der Abkürzungsroute des Taxifahrers liegt und uns bereits vor Ankunft stutzig macht.

Dort angekommen ergattern wir Tickets, besuchen die schmutzigsten Toiletten seit Ankunft in China und kämpfen uns durch die Menschen überströmten Hallen.

Naja, was soll man sagen...es sind halt ein paar Tonsoldaten – die Echtheit ist immer noch in Frage gestellt ;)

Witzig ist auch, dass bereits die Prunkhallen aus Stahl und Glas über den noch nicht beendeten Ausgrabungen aufgebaut sind. Wahrscheinlich wurde beschlossen, dass die bisherigen Ausgrabungen genug Attraktion sind und genug Touristen anlocken – weshalb also die vergeudete Mühe.

Nachdem wir die erste Halle besichtigt haben machen wir kurz Rast um den weiteren Tagesverlauf zu besprechen. Binnen kürzester Zeit werden wir (als einzige Westler in der ganzen Anlage) zur Attraktion. Eine Familie schiebt eine wehrlose alte chinesische Dame im Rollstuhl zu uns in die Mitte und beginnt Bilder zu machen. Dann noch schnell Mutti und Pappi mit aufs Bild...und die Attraktion ist fotographisch festgehalten. Wir nutzen die Gelegenheit und drücken den Fotografen auch unsere Kamera in die Hand ;) - irgendwie ein lustiger, aber auch skurriler Moment.

Schnell hetzen wir durch die verbleibenden Hallen, spielen Chinesen-Boxen und machen uns auf den Heimweg. Nach einer weiteren kurzen Verhandlung mit dem Taxifahrer klappt auch das reibungslos – schön langsam bekommen wir Übung (sowohl mit der sprachlichen Verständigung, als auch mit den lokalen Gepflogenheiten) ;)


Den Nachmittag in Xi'an verbringen wir nochmal in dem muslimischen Viertel, genießen die vielen kleinen Bazarstände, die Leckereien und lassen uns mit treiben. Nach einem Abschlussbier im Hostel geht’s weiter an den Flughafen um in Richtung Chengdu aufzubrechen – viele Grüße aus dem Flugzeug – heute mit Turbolenzen, die sich gewaschen haben. Ein Hoch auf die vertrauensvolle Technik (wir hoffen inständig darauf, dass ein Airbus A320 in China auch ein Airbus A320 ist ?!?!?...man weiß es nicht und man will´s auch gar nicht wissen).

 

Das muslimische Viertel in Xi'an

Dienstag, 12.02.2013

In Xi'an angekommen waren wir freudig überrascht über das Hostel, unser Dreibettzimmer und das (auf den ersten Blick) ansehnliche Badezimmer. Für 30€ die Nacht pro Zimmer eine günstige und preiswerte Bleibe. Zu Fuß erkunden wir die Umgebung der Alt- und Innenstadt in Richtung der bekannten Stadtmauer, welche in ihrer Größe sogar die chinesische Mauer in ihren Schatten stellt. Für eine Gesamtumrundung (16km) bleibt an diesem Nachmittag leider nicht mehr die Zeit, aber ein Spaziergang darauf führt uns an den Eingang des muslimischen Viertels – der Ursprung des Regionen übergreifenden, weltweiten Handelns im ersten Jahrhundert (AD) in der damals größten Stadt der Welt. Zugleich stellt Xi'an den Ursprung und Startpunkt der Seidenstraße...mit Ende in Venedig- dar.

Imposant sind die vielen kleinen Märkte und das wilde Treiben in den engen Gassen. Die vielen Straßenbuden laden zum „Essen auf die Hand“ ein, allerdings entscheiden wir uns für eine Art „heißen Stein“...oder heiße Platte mit viel Gemüse und leckeren Gewürzen.

Der Einblick in die Straßen zeigt, dass Hygiene hier als völlig überbewertet erachtet wird und Müll und Essensreste auf der Straße wohl einfach dazugehören...

Wir rätseln immer noch über die Art der kopflosen, hängenden Tiere – Hund dürfte es keiner sein, schließlich sind wir im muslimischen Viertel...demnach bleibt nur ein Paarhufer.

Erschöpft fallen wir mit einem „Tagesabschluss-Zimmer-Bierchen“ ins Bett und freuen uns auf die Terrakotta-Armee, das eigentliche Highlight der Stadt, am kommenden Tag.

Die Verbotene Stadt & die Hutongs

Montag, 11.02.2013

Trotz eisiger Kälte und einer kurzen Nacht machten wir uns mit Sonja auf in die verbotene Stadt – die Kaiserstadt während der Ming- und Qing-Dynastie. Es war sooo kalt, dass die Lust auf kulturelles Sightseeing in Windeseile verschwand und wir im (chinesischen) Stechschritt durch die Stadt hetzten, mit dem einzigen Ziel möglichst schnell den Ausgang zu erreichen und den nächsten (warmen) Starbucks anzusteuern. 

Nach einer kurzen Aufwärmphase schlenderten wir durch die Hutongs – ein ursprünglicher Stadtteil Pekings. Diese „Altstadt“ ist wirklich beeindruckend. Hier scheint das Leben still zu stehen. Die Häuschen sind alle im Bungalow-Stil, ebenerdig, klein, mit Holztoren – und selbst für das neue China typisch, alles krumm und schief ;)

Den Sightseeing-Tag haben wir dann mit einem Stop in der Snack-Street ausklingen lassen. Hier gibt es alles was das Herz begehrt: Seesterne, Seeigel, Skorpione, Maden, Käfer, Spinnen, ganze Küken und Schlange – AM SPIESS und natürlich gebraten oder gekocht. Wir (Sonja und Thomas versteht sich) haben uns für das kleinste Übel entschieden und Schlange probiert. Eine nicht zu verachtende Delikatesse!!! ;)

Wirklich empfehlenswert!

Mit einem leckeren Essen beim Thailänder neigt sich auch dieser schöne und erlebnisreiche Urlaubstag dem Ende.

Bis bald und Seitschiän ;)

Julia (,Sonja) und Thomas

Wir werden hier in dem Blog noch öfter die Highlights der China-Logik darstellen – heute, die China-Logik „Öffnungszeiten“:

An einem landesweiten Feiertage hat die verbotene Stadt, das Ausflugsziel Nr. 1 vieler Chinesen, von 09:00 – 11:00 geöffnet; das macht zweifelsfrei Sinn ;)

Ein Ausflug an die Chinesische Mauer – der bisher schönste Tag

Sonntag, 10.02.2013

Früh am Morgen mussten wir, nach einer fast schlaflosen chinesischen Neujahrsnacht, aus den Federn. Unser Ausflug führt uns mit den Beijing Hikers -einer lokalen Wanderorganisation- ins pekinger Hinterland, ins Gebirge direkt an den Fuße der chinesischen Mauer bei Gubeikou. Das Wetter ist, seit Sonjas Ankunft in Peking, traumhaft und auch an diesem Tag voll auf unserer Seite. Sonnenschein, blauer Himmel und kaum Smog. Die Wandergruppe besteht auf ca. 20 Westlern und 2 Guides. Nach einer zweistündigen Anfahrt sehen wir das erste Mal seit Ankunft in China richtiges chinesisches Hinterland – ein kleiner Einblick (aus dem fahrenden Bus) in die dritte Welt. Nach einem steilen Anstieg wurde uns trotz der eisigen Temperaturen um -7 Grad und kaltem Wind doch langsam warm. Der erste Teil der 5 stündigen Wanderung führte uns auf einem ursprünglichen, nicht restauriertem Stück der Mauer entlang. Um ein Militärgebiet zu umgehen mussten wir für den zweiten Teil ins Tal absteigen und konnten einen kleinen Einblick in die bäuerliche Gegend bekommen. Der zweite Teil der Mauer, welcher komplett renoviert wurde, stellte sich schnell als schwer begehbar heraus – Stufen über Stufen...eine höher als die andere. Nach 16km kamen wir dem Ende...dem Dorf Jinshanling, einer „Einkehr“ in einem chinesisch-mongolischem „Restaurant“...und der entspannenden Heimfahrt näher. Erschöpft gönnten wir uns noch ein Belohnungsbierchen und fielen ins Bett - um uns von dem anstrengenden Tag, dem (man glaubt es kaum) Sonnenbrand und dem Sauerstoffschock zu erholen ;)

Little Harbin – Das Eisfestival in Langqongxia

Samstag, 09.02.2013

Harbin, eine Stadt weit im Norden kurz vor Sibirien ;)

Hier ist es uns mit -30Grad einfach zu kalt...und deshalb entschieden wir uns für die kleinere, dafür aber wesentlich nähere Variante – Das Eisfestival in Langqongxia. Ein chinesische Arbeitskollegin einer Arbeitskollegin hat uns für diesen Tag einen Fahrer organisiert, der uns (Julia, Julia, Sonja und Thomas) ins Hinterland karrte. Zu unserem Erstaunen war der Fahrer (inklusive seiner Frau) zur vereinbarten Zeit vor unserem Apartment und die Fahrt ging los. Am Ziel angekommen bestaunten wir die vielen Skulturen aus Eis...und die riesige Halle, in der ganze begehbare Tempel aus Eis nachgebaut und mit (zugegebener Maßen etwas kitschigen) Farben beleuchtet sind. Sehr beeindruckte uns die 1000Flower-Cave, die wir durch Zufall noch mitgenommen haben. Ehrlich gesagt staunen wir immer noch über die unbeschreibliche Frechheit und Geschmacklosigkeit, eine Höhle mit Pappe zu verkleiden, Spiegel an die Wand zu kleben...und unzählige Plastikblumen zu verteilen...achja, nicht zu vergessen, die Hintergrundbilder mit Strand und Palmen – ein Ort der Idylle ;)

Zuhause angekommen sind wir an diesem chinesischen Silvesterabend noch in ein sehr ursprüngliches chinesisches Restaurant gegangen...und haben geschlemmt. Bohnen, Fisch, Rindfleisch, Gemüse...seeehr lecker!

Auf dem Heimweg kamen wir nicht dran vorbei, an einem der vielen Straßenverkaufsstände noch Feuerwerksartikel zu kaufen (Thomas war die treibenden Kraft). Es gibt hier die Superlative an Raketen-Batterien in der Größe von Waschmaschinen – ein Paradies für jeden Pyromanen ;)

Wir haben dann einfach ein wenig mitgeböllert.

Thomas - Erste Eindrücke aus Chengdu

Dienstag, 05.02.2013

Obwohl Peking als auch Chengdu zwei Großstädte der Extraklasse sind unterscheiden sie sich doch sehr. In Peking ist von dem alten China kaum mehr etwas zu sehen, wenn dann nur für Touristenattraktionen. 

In Chengdu hingegen erkennt man das alte China wenn man aus dem Haus geht und zwei Seitenstraßen abbiegt - Man sieht wie alt und neu aufeinandergeprallt.

 

Wir konnten sogar einen kleinen chinesischen Markt entdecken, sehr niedlich ;) Da reißt einen das Treiben sofort mit und man kommt den vielen Eindrücken gar nicht mehr hinterher und fühlt sich auf einmal in einer anderen Welt - gar wir im Urlaub.

Ob Gemüsefelder mitten in der Stadt, getrocknetes Fleisch auf dem Bürgersteig oder einfach die Skyline bei Nacht – Chengdu hat seinen Reiz (und das nicht nur, weil Julia dort wohnt ;))

 

Thomas - Erstes Sightseeing in Peking

Dienstag, 05.02.2013

Auch wenn mein erstes Sightseeing in Peking mittlerweile schon wieder fast zwei Monate her ist möchte ich euch ein paar Bilder daraus natürlich nicht vor enthalten.

 

An diesem Tag hatten wir wundervolles Wetter die Luft war klar, die Sonne schien und wir konnten den Ausblick vom Kohlehügel hervorragend genießen.

Auf dieser Seite werden lediglich die 10 neuesten Blogeinträge angezeigt. Ältere Einträge können über das Archiv auf der rechten Seite dieses Blogs aufgerufen werden.